Top-Tipp · Watchlist
Teenage Sex and Death at Camp Miasma
Eine junge queere Regisseurin soll ein erschöpftes Slasher-Franchise wiederbeleben. Dafür sucht sie die zurückgezogen lebende Darstellerin auf, die im Original das Final Girl spielte – und deren Film sie seit ihrer Kindheit begleitet.
Schoenbrun nimmt vermeintlichen Trash ernst, ohne ihm Blut, Lust oder Witz auszutreiben. Der Film betrachtet Horrorbilder als Speicher für Begehren und Erinnerung. Camp, psychologische Spannung und Form, die mehr als Verpackung ist, machen ihn zu einer besonders naheliegenden Empfehlung.
- Wie die Kritik reagiert
- Sehr positiv. Wiederholt gelobt werden Gillian Anderson, die Verbindung aus Camp und Begehren sowie die ernsthafte Genrepassion. Als mögliche Reibungsfläche bleibt die ausgeprägte Meta- und Theorieverliebtheit.
- Empfehlungswert
- sehr hoch
- Warum gerade im Kino
- sehr hoch · seltene OmU-Termine



