Neustart · Top-Tipp
Ghost School
Als die zehnjährige Rabia in ihrem pakistanischen Dorf zur Schule gehen will, findet sie das Gebäude verschlossen. Die Erwachsenen erzählen von einem Dschinn und einer besessenen Lehrerin; Rabia gibt sich mit dieser Erklärung nicht zufrieden.
Magischer Realismus, Kinderperspektive und ein sehr materieller Streit um Bildung greifen hier ineinander. Das verspricht eine seltene Verbindung aus metaphysischem Unterton und präziser Sozialdynamik. Das Risiko liegt weniger im Ernst als darin, dass die Allegorie ihre eigene Arbeit zu deutlich erklärt.
- Kritiklage
- Geteilt bis positiv. Gelobt werden die politische Klarheit, Rabias Blick und die sorgfältigen Bildkompositionen. Kritisch gesehen wird, dass das Übernatürliche die realistische Tiefe bisweilen überlagert. AWFJ ↗ · Next Best Picture ↗
- Empfehlungswert
- hoch
- Kinowert
- hoch · seltener Urdu-OmU-Start, vier Termine


